Renthendorf.de - Zur Geschichte Renthendorf/Thür.

 

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten!

Wir, das sind an der Geschichte Renthendorf Interessierte, die sich (bisher noch) "lose" zusammengefunden haben, um über die Orts- und Heimatgeschichte zu forschen & zu publizieren.

Hier wird über Vergangenes diskutiert und Geschichtliches veröffentlicht!

Eng verbunden ist seit Anfang des 19. Jahhundert der Name "Brehm" mit Renthendorf. Von hier aus wurde dieser Name  in die Welt hinausgetragen. Aktuell liegt deshalb auch ein Schwerpunkt bei der Geschichte der Brehms.

 

Erfreut sind wir über den Umstand, dass es uns gelungen ist, die seit fast einem Jahrzehnt "abgeschaltete" Domain "renthendorf.de" von einem Domainhändler zu erwerben und wieder im WWW zu positionieren.

Wir arbeiten daran, weitere Informationen zu Renthendorf, den Brehms und dem Brehm-Museum hier vorzustellen.

Als neues Buch können wir hier das dritte Werk von Willi Beer (Jg. 1945) vorstellen.

Weitere Informationen - auch zum Bestellen - auf der nächsten Seite.

 

 

 Geschichte des Brehmhauses in Renthendorf jetzt als Buch

 Brehmforscher und Zeitzeuge Willi Beer aus Renthendorf hat sie recherchiert und erstmals zusammenhängend in einem Buch vorgestellt:

 

   Das Brehmhaus zu Renthendorf –

   Der Familiensitz wird Museum

Die Brehm-Gedenkstätte Renthendorf steht vor einem historischen Datum. Am 29.8. soll das neue Brehmmuseum BREHMS WELT - TIERE UND MENSCHEN im seit 2013 generalsanierten Brehmhaus mit einer neuen Dauerausstellung wieder eröffnet werden. Da erscheint das Buch zur Brehmhausgeschichte mit dem 1946 eröffneten Museum als Gedenkort für die Naturforscherfamilie Brehm zu einem öffentlichkeitswirksamen Zeitpunkt. Wird doch in der kleinen Tälergemeinde ein ab 1813 von Pfarrer Christian Ludwig Brehm begründetes bedeutsames kultur- und wissenschaftshistorisch bedeutsames Erbe der Naturgeschichte erhalten. In den mehr als 200 zurückliegenden Jahren ist umfangreich über die Naturforscher Brehm, das Brehmhaus, auch Brehmsche Villa genannt und Wohnsitz der Familie nach dem Tod des Vogelpastor Brehm 1864, ab 1946 Brehm-Gedächtnisstätte und Museum, geschrieben worden. Eine zusammenhängende Darstellung dieser Geschichte und der schwierige Weg zur Bewahrung des bedeutsamen Renthendorfer Nachlasses der Familie Brehm im Brehmhaus fehlte bisher.

Das markante rote Backsteinhaus wurde 1864/65 als Witwensitz für die hinterbliebene Pfarrerfamilie errichtet und bis 1940 von den Töchtern Alfred Edmund Brehm bewohnt. Sie trugen sich bereits frühzeitig mit dem Gedanken einer Erinnerungsstätte für ihre berühmten Vorfahren. Die in Jena lebende jüngste Tochter Frieda Pöschmann begann ab der 1940 Jahre mit der schrittweisen Einrichtung von Wohnräumen mit dem Nachlass der Brehms und der Öffnung für Besucher; 1946 gilt als die Geburtsstunde der Brehm-Gedächtnisstätte. Mit dem Tod von Frieda Pöschmann 1950 ging das Erbe 1952 in das Eigentum der Gemeinde. Der Lehrer und Direktor der damaligen Grundschule, 1946 Namensgebung als Brehmschule, Gustav Boldt, wurde der erste Leiter der Brehm-Gedächtnisstätte. Er entwickelte die Einrichtung als Memorialmuseum. Am 1. Mai 1957 wurde die erste Dauerausstellung im Erdgeschoss eröffnet. Im Buch werden anhand vieler Originaldokumente und Zeitzeugenerinnerungen die Etappen der Entwicklung des Museums bis zur Schließung 2012 dargestellt. Ich habe diese Zeit als Akteur von Anbeginn miterlebt. Im Buch will ich keine andere, neue Sicht auf die Naturforscherfamilie Brehm aufmachen. Vielmehr sollen Ereignisse, Erlebnisse und Ergebnisse aufgezeigt werden und Personen zu Wort kommen, welche die Einrichtung begründeten, unterstützten und in die Gegenwart führten. Anhand vieler Fakten wird dargestellt, was die verantwortlichen „Vorgänger“ dazu getan oder auch nicht geleistet und welche Fehler gemacht wurden, welche Wege zur Erhaltung und Gestaltung des Brehmmuseums gegangen werden konnten und welche Hindernisse die Realisierung notwendiger Aufgaben erschwerten oder gar verhinderten. Hervorzuheben ist die am Ende des Buches formulierte Konsequenz, die exponierte Stellung der Forschung in der Brehmerbestätte Renthendorf zu betonen.

Dieses Buch wurde wider dem Vergessen eines Stückes Thüringer Museumsgeschichte geschrieben. Geschriebene Geschichte wird erst dann zu einer verständlichen Zeitdarstellung, wenn sie durch Erinnerungen „personalisiert“ und damit nacherlebbar wird.

Das Buch ist beim Autor, beim Verlag (www.forstbuch.de) und im Buchhandel erhältlich.

 

                                                           Willi Beer, Juni 2020

                                                                 beer.w[at]t-online.de

                                                                 Tel. +49 - (0)36601 - 81855